Kunst im Karner - 8.-24. September 2017
Franka Lechner - Bildteppiche -
Metamorphose / Wandlung

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Personen und Details
des Rahmenprogramms 2017
Bildteppiche - Metamorphose / Wandlung

  7.9.2017-19.00 Doris Reiser & Carl Aigner
  9.9.2017-10.00 & 12.00 Franka Lechner
  9.9.2017-14.00 Pfarrer Klaus Heine & Richard Posch
  9.9.2017-16.00 Heinz Nussbaumer, Tarafa Baghajati
                          Sr. Katharina Deifel
  9.9.2017-18.30 FILM: The Fairy Queen 2009
10.9.2017-11.30 Wolfgang Ritzberger
10.9.2017-14.00 Margareta Divjak-Mirwald
10.9.2017-15.30 FILM: Richard Wilhelm und das I Ging
10.9.2017-17.30 Annemarie Ortner-Kläring und Freunde
Rahmenprogramm als PDF zum Ausdruck hier...


Begrüßung & Organisation
Donnerstag,
7. Sept. 2017 - 19.00

 

Doris Reiser

wurde 1961 in Mödling geboren, 1980 bis 1985 Studium der Malerei und Restaurierung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Professoren Mikl und Kortan, sie lebt und wirkt in Mödling bzw. Maria Enzersdorf
2002 gestaltete Doris Reiser (bis 2012 Frass-Heckermann) die Kreuzwegsstationen am Kalenderberg oberhalb von St. Othmar und malte die Fresken "Aus der Sicht Jesu“. Im Internet wurden ihre Bilder und zugehörige Texte zigfach unter dem Synonym "Kreuzweg aus der Sicht Jesu" übernommen.
Link: "Kreuzweg aus der Sicht Jesu" auf www.othmar.at

Vernissage - Fahne © Kunst im Karner - St. OthmarSeit Oktober 2004 organisiert Doris Reiser, zuerst mit der bereits verstorbenen Mödlinger Künstlerin Lore Schanzer und jetzt gemeinsam mit Klaus Heine, Andrea Schubert, Martina Klein und Wolfgang Ritzberger die ein- oder zweimal jährlich stattfindenden Veranstaltungen "Kunst-im-Karner", die eine Mischung aus Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit einem Rahmenprogramm aus Vorträgen und Diskussionsabenden zum jeweiligen Ausstellungsthema sind. Viele hochrangige österreichische Künstler wie Josef Mikl, Adolf Frohner und auch Hermann Nitsch (anlässlich des Evangelischen Kirchtags im Juni 2010) hat Doris Reiser bereits zu Kunst-im-Karner nach Mödling geholt. Leo Zogmayer, Helmut Brandl, Helga Cmelka, Valentin Oman und Michael Kos waren die Künstler, die in den letzten Jahren hier ausgestellt haben.
Link: Übersicht alle bisherigen Ausstellungen von Kunst-im-Karner

2007 wurde im Zuge der Stadterneuerung in Mödling der Kirchenplatz vor St. Othmar neu gestaltet: Doris Reiser setzte als stv. Vorsitzende des Pfarrgemeinderats mit Geduld und Beharrlichkeit die Vorstellungen der Pfarre gegenüber anderen Ideen der Gestaltung durch.
Link: Labyrinth - Wie alles begann / Entstehung Kirchenplatz mit Labyrinth

Weiters erschien 2010 auf ihre Initiative der Mödlinger Kulturführer MÖDLING- Geschichte, Häuser, Menschen und eine touristische Kurzversion sowie neue Informationstafeln an den Hauptsehenswürdigkeiten Mödlings. Doris Reiser unterrichtet seit ein paar Jahren neben ihrem ehrenamtlichen Engagement in der lokalen Musik- und Kunstszene am Gymnasium Keimgasse Bildnerische Erziehung.

 

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Vernissage
Donnerstag,
7. Sept. 2017 - 19.00

 

Carl Aigner, Einführung in die Ausstellung
Carl Aigner © Kunst im Karnerwurde 1954 in Oberösterreich geboren, studierte Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik in Salzburg und Paris.
Seit 1989 unterrichtet er an verschiedenen österreichischen Universitäten, unter anderem an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.
1991 gründete er "EIKON", eine internationale Kunstzeitschrift für Photographie und neue Medien.
Zwischen 1997 und 2003 war er als Direktor der Kunsthalle Krems tätig, von 2000 bis 2001 als Projektleiter der Abteilung Kulturwissenschaften an der Donauuniversität Krems.
Seit 2001 ist Carl Aigner Direktor des Niederösterreichischen Landesmuseums in St. Pölten.
Seit 2005 ist er Präsident des österreichischen Zentrums von ICOM (International Council of Museums) und Präsidiumsmitglied von IMA, der Interessensgemeinschaft Österreichischer Museen und Ausstellungshäuser. Aigner lebt in Krems und Wien.
(Quelle: Wiener Zeitung)
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Künstlergespräch
Samstag,
,
9. Sept. 2017 - 10.00
& 12.00

 
Franka Lechner
Geboren wurde die Künstlerin 1944 in Wien, wo sie auch Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Sergius Pauser studierte. Auslandsaufenthalte in Boston (USA) sowie zahlreiche Ausstellungen u. a. in Wien, Washington, Tilburg, London und Manchester prägten ihr Kunstverständnis und trugen zur Entwicklung ihrer Webarbeiten bei. So organisierte und gestaltete die Künstlerin die Tapisserie-Ausstellung "web-art" im Schömerhaus in Klosterneuburg in Zusammenarbeit mit der Sammlung Essl. Weitere Tapisserien realisierte Franka Lechner für die Pfarrkirche in Bad Schallerbach, für das Turmstiegenhaus im Museum der Sammlung Essl und für die Aussegnungshalle in Schwanenstadt.
Werke in Privatsammlungen des In- und Auslandes, in diversen Firmen, Nationalbank, BMUK, Museum für angewandte Kunst, Neues AKH Univ. Klinik Wien, Landesmuseum Niederösterreich, Pfarrkirche Bad Schallerbach, Sammlung Essl.
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"Zugrundegehn und auferstehn"
Die Wandlung in der Eucharistie und Meta-morphose in der christ-lichen Jenseitshoffnung.
Ein theologisches Gespräch mit Richard Posch und Klaus Heine
Samstag,

9. Sept. 2017 - 14.00

WASSER DES LEBENS - Die Taufe als Grundsakrament des Christentums - Klaus Heine & Richard Posch © Kunst im Karner - St, Othmar

Altpfarrer Klaus Heine
geboren am 24.9.1941 in Kassel. Studium der evangelischen Theologie in Bethel/ Bielefeld, Wien, Göttingen und Bonn. Assistent an der Ev. theol. Fakultät der Universität Wien. 1971 Promotion zum Dr. theol. mit einer Arbeit über den Straßburger Reformator Martin Bucer. Von 1971 bis 2007 Pfarrer der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Mödling. Zwei Jahrzehnte Leitung des Evang.Bildungswerks Niederösterreich, einige Jahre Senior (Stellvertreter des Superintendenten) und Abgeordneter zur Synode. Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich. Gemeinsam mit dem schon verstorbenen Pfarrer von St. Othmar (und späteren Dompropst von Wiener Neustadt) Prälat Wilhelm Müller hat er sich um Wachsen des ökumenischen Lebens in Mödling bemüht. Im Zusammenhang mit der 1100 Jahr Feier der Stadt Mödling erhielt er 2003 den Ehrenring der Europastadt. Durch die großen Ausstellungen der Documenta in Kassel seit der Jugend zur Auseinandersetzung mit moderner Kunst provoziert, fragt er nach der religiösen Dimension von bildender Kunst. Er hat großes Interesse an dem Gespräch zwischen Kunst und Kirche und engagiert sich seit der Pensionierung 2007 verstärkt im Verein "Kunst im Karner".
Pfarrer Richard Posch
Pfarrer Richard PoschGeboren am 13. Dezember 1962 als Sohn eines Diplomaten und daher in den Kinderjahren in vielen Ländern aufgewachsen (Niederlande, Südafrika und Belgien). Nach der Matura in Wien zuerst Studium an der Montanuniversität in Leoben, wo er durch den katholischen Universitätsseelsorger sehr geprägt wurde. Nach einer Fußwallfahrt nach Santiago de Compostella trat er in das Wiener Priesterseminar ein. Richard Posch studierte dann in Rom und wurde dort 1992 zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Perchtholdsdorf und Weinviertel wurde er Pfarrer in Vösendorf und 2003 von St. Othmar in Mödling.
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Samstag,,
9. Sept. 2017 - 16.00

Metamorphose unserer Gesellschaft -
Schlagwort „Christliches Abendland“:
Wie christlich ist der Westen aus eigener Sicht und in den Augen Andersgläubiger ?



 

Heinz Nussbaumer
Prof. Heinz Nussbaumer © Kunst im Karner - St. Othmar

Nußbaumer begann – neben Studien an der Universität Salzburg – seine journalistische Laufbahn als Pressereferent des späteren Bundeskanzlers Josef Klaus (1962/63) und als Redakteur der Salzburger Volkszeitung (1963–1966). Ab 1966 war er zunächst Redakteur und von 1971 bis 1990 Außenpolitik-Ressortleiter der Wiener Tageszeitung Kurier. Politiker — vor allem UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim und Bundeskanzler Bruno Kreisky — nützten Nußbaumers Nähe zu israelischen und arabischen Staatsmännern wiederholt zur Herstellung vertraulicher Kontakte. Von 1990 bis 1999 war Heinz Nußbaumer Pressechef der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei und Sprecher der Bundespräsidenten Kurt Waldheim und Thomas Klestil.
Seit 2001 ist Nußbaumer Gastgeber in der Fernsehsendung „philosophicum“ und Leiter von Religions-Diskussionen („kreuz&quer“) im ORF. Von 2002 bis 2013 war er auch Vorstandsvorsitzender von Europas größtem SOS-Kinderdorf in der Hinterbrühl bei Wien.[1] Seit 2003 ist Nußbaumer Herausgeber der österreichischen Wochenzeitung Die Furche. Neben intensiver Vortragstätigkeit (vor allem zum Thema Islam) übernahm Nußbaumer mehrfach die Diskussionsleitung bei internationalen Konferenzen in Österreich („Islam in a Pluralistic World“, „Dialog der Kulturen und Religionen“, „Österreich zehn Jahre in der EU“, „Wiener Kulturkongress“)
Bücher:
Nächstes Jahr in Jerusalem. Styria Verlag, Graz 1970.
Khomeini - Revolutionär in Allahs Namen. Herbig, München 1979.
Kardinal König – Gedanken für ein erfülltes Leben. Herausgeber mit Annemarie Fenzl, Styria Verlag, Wien 2004.
Der Mönch in mir. Erfahrungen eines Athos-Pilgers für unser Leben. Styria Verlag, Wien 2006.
Meine kleine große Welt. Styria Verlag, Wien 2011.
(Quelle: https://de.wikipedia.org)

Tarafa Baghajati
Tarafa Baghajati studierte von 1980 bis 1986 an der Polytechnischen Universität Timișoara in Rumänien und schloss als Diplombauingenieur ab.
Er lebt und arbeitet als Bauingenieur seit 1986 in Wien und ist seit 1990 mit Carla Baghajati  verheiratet, der Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ)
.
Baghajati ist Vortragsredner zu den Themenbereichen Migration, Integration und Antirassismus. Weitere Themen sind Nahost, Islam und Muslime in Österreich und Europa.
Er gründete 1999 die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ) zusammen mit seiner Ehefrau Carla Amina Baghajati, Omar Al-Rawi, Mouddar Khouja und Andrea Saleh, welche Funktionäre der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sind.
In seinem Buchbeitrag im Integration, Rassismen und Weltwirtschaftskrise mit dem Titel: Neuer Diskurs um Islam in Europa und Österreich – Von einer „Ausländerdebatte“ zur „Islamdebatte“ äußerte sich Baghajati kritisch zur Übernahme des Begriffes „Islamophobie“ aus dem angelsächsischen Raum. Er spricht sich auch gegen die Verwendung des Begriffes Fremdenfeindlichkeit in Bezug auf europäische Muslime aus und schlägt folgende Definition vor: „Islamfeindlichkeit ist eine feindselige Haltung gegenüber dem Islam und Muslimen. Sie bedient sich vorhandener Vorurteile, Verallgemeinerungen und pseudowissenschaftlicher Theorien und rechtfertigt somit die Diskriminierung von Musliminnen und Muslimen.
Gemeinsam mit Susanne Heine führt Tarafa Baghajati seit 2014 den Vorsitz der 2006 gegründete "Plattform Christen und Muslime". Diese Plattform wurde unter anderem von Paul Schulmeister, Peter Pawlowsky, Carla Amina Baghajati, Omar Al-Rawi, Heinz Nußbaumer und Tarafa Baghajati gegründet und hat sich 2014 als Verein konstituiert.
(Quelle: https://de.wikipedia.org)
Sr. Katharina Deifel, Dominikanerin
Sr. Katharina Deifel - Lebensberichte von (außer)gewöhnlichen Menschen © Kunst im Karner - St. OthmarBeim Taufnamen haben meine Eltern an Kaiserin Elisabeth gedacht. Dann haben sie gesagt: ,Du bist nicht so schön, daher heißt du nicht Sissi, sondern Liesl‘“, erinnert sich die in Wien aufgewachsene Dominikanerin Sr. Katharina Deifel.
In ihrer Jugend genießt sie Vergnügungen wie Bälle, Theater, Oper oder Reitsport. Aber immer mehr vermisst sie „eine letzte Sinngebung“. Ihre Religionslehrer im Gymnasium prägen sie in Richtung Glauben, für den sie auch eintritt. In der Unterstufe sagt sie zu den Buben: „Ich verdresch‘ dich, wenns‘t in Religion ka Ruah gibst“.
An der Uni kommt Elisabeth in die 68er-Szene. „Erleuchtung“ bringt die Philosophie Immanuel Kants: „Ich erkannte in seinen Auslegungen, dass man Gott gar nicht erkennen kann, sondern dass er die Voraussetzung für mein Erkennen ist“. Das ebnet ihr den Weg zur Religion.
Ihren Mann Peter lernt sie bei einer katholischen Tagung in Eisenstadt kennen. „Es war Liebe auf den ersten Blick und blieb so bis zu seinem leider frühen Tod“, sagt Katharina Deifl nach fast 25 Ehejahren.

Bevor ihr Mann stirbt, sagt er zum gemeinsamen Sohn:„Wenn ich sterbe, gib die Mama frei für einen Orden.“ Irgendwie habe er das gespürt, erzählt die Ordensfrau. Sohn Christian meint, sie solle nicht in einen beschaulichen Orden gehen. Das würde auch nicht zu Sr. Katharina passen, die dann mit knapp 50 Jahren bei den Dominikanerinnen eintritt.
„Ich glaube, dass man in einem Orden lernt, seine Grundsehnsüchte auf Gott hin zu kanalisieren“, so Sr. Katharina Deifl, „es ist ein Verkündigungsorden und ich bin in der Verkündigung geblieben, erst als Ehefrau und dann als Klosterschwester.“
(Quelle: https://www.erzdioezese-wien.at/site/glaubenfeiern/christ/berufung/berufungsgeschichten/article/41332.html)
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Samstag,
9. Sept. 2017 - 18.30
Henry Purcell, The Fairy Queen,
Film 2009 Glyndebourne
9. Sept. 2017 - 18.30


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The Fairy Queen - Film 2009 Glyndebourne
Das englische Theater der Restaurationszeit liebte große Bühnenspektakel, die sogenannten Semi-Operas. In ihnen wurde nicht nur gesungen, das halbe Stück bestand aus gesprochenen Dialogen und Tanz. Henry Purcell komponierte mehrere solcher Werke. Der Text von The Fairy Queen präsentiert eine Variante von Shakespeares Sommernachtstraum, worin die eingelegten musikalischen Maskenspiele zwar im Zusammenhang mit der Handlung stehen, aber als eine Art allegorischer oder witziger Kommentar fungieren. The Fairy Queen enthält viel von Purcells bester Musik, melancholische Liebesklagen, satirische Nummern und differenzierte, farbenreiche Instrumentalpassagen.

Eine Nacht in einem von der Realität weit entfernt liegenden, fantastischmagischen Raum verändert das Leben mehrerer Liebespaare: Der magische Spuk macht auch vor Titania und Oberon, dem Herrscherpaar über das Feenreich, nicht Halt. Wenn der Morgen graut, haben all diese Figuren eine Reise durch ihr Unterbewusstes, ihre geheimen Sehnsüchte hinter sich gebracht und gehen verändert daraus hervor – trotz allen Wahns oder gerade durch ihn sind die Gefühle geordnet, und sie können ihr Leben neu und hoffnungsfroh beginnen. Das Stück ist auch eine Metapher für das Theater an sich – Zuschauer wie Akteure durchleben bei einer Vorstellung emotionale Verwirrungen, Verzauberungen und möglicherweise auch Bewusstseins- und Lebensveränderungen. Der Ausflug in die Fantasie hat doch Auswirkungen auf die Realität, wo beginnt, wo endet Theater? „All the word’s a stage.“ – „Die ganze Welt ist eine Bühne.“
(Quelle: Programmheft, Theater an der Wien 2017)
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Sonntag,
10. Sept. 2017 - 11.30
„Metamorpherln“ - humorvolle Betrach-tungen zum Thema
ein bitterernster Streifzug quer durch die Literatur von Welt - von und mit Wolfgang Ritzberger

 

Wolfgang Ritzberger
Wolfgang Ritzberger © Kunst im Karner - St, OthmarWassermann (geb. 17. Februar 1961) studierte Volkswirtschaft an der Universität und Wirtschaftsuniversität Wien und hat eine Schauspiel- und Gesangsausbildung absolviert.
Er arbeitet seit 30 Jahren für, bei und mit renommierte Produktionsfirmen, führte Regie bei verschiedenen Film- u. Theater Produktionen, hat u.a den Theatersommer in Retz als Intendant geleitet, bei den Wiener-Bezirksfestwochen und im NÖ Theatersommer gespielt und inszeniert. Er war Mitglied der österreichischen Tonmeistervereinigung und ist „MediaBiz“ Chefredakteur, das größten österreichischen Branchenmagazins für die Audio- und Filmindustrie. Als Gymnasiat war Wolfgang Ritzberger schon freier Mitarbeiter des ORF, danach Redakteur und Moderator bei Ö3, in der Wissenschaftsredaktion des Hörfunks, beim Kinderfunk und beim Familienfunk von Radio Wien. 2000 Gründung der eigenen Produktionsfirma »RitzlFilm« .
(Quelle: http://www.ritzlfilm.at/pages/biographie.php)
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Sonntag,
10. Sept. 2017 - 14.00
Die Metamorphosen – einige Aspekte zu Ovids Webkunst

 

Margareta Divjak-Mirwald
Geb. 1.Juli 1951 in Wien, Lebensort Mödling,
1969 Matura am Mödlinger Gymnasium Eisentorgasse, 1976 Magisterium der Klass. und Roman. Philologie an der Universität Wien für das Lehramt Latein u. Französisch,
Bis 2013: AHS Lehrerin an einem Wiener Gymnasium.
Ab der Oberstufe literarische Veröffentlichungen in regionalen Kultur-und Literaturzeitschriften
1983: Die Werdung (Verlag NÖ Pressehaus),
1995: Philomeles Töchter in der Reihe: Die Frau als Wirtschaftsfaktor des Altertums (Wiener Frauenverlag),
1996: Hommage à Emma in Zwischenräume (Ed. Umbruch),
1998: Brautnacht, Theater in der Drachengasse,
2005: Immer wenn der Kuckuck schrie (Mitherausgabe mit Karlheinz Pilcz und Leo Tichat (Novum Verlag),
2008: Woher kommst du, dass du meinen Namen weißt (Edition Rösner), 2011: Die Wunden der Drina (Edition Rösner),
2014: Aufführung einer szenischen Bearbeitung aus Die Wunden der Drina während der Maria Enzersdorfer Kulturtage (Leitung: Gerald Szyskowitz)
Lesung diverser Erzählungen in der Sendereihe: Texte / Ö1,
Gründerin und Leiterin der Literaturwerkstatt Mödling (seit 1996)
Seit 2013 Mitarbeit an diversen Projekten des Landes NÖ bzw. Heimat-und Bildungswerks für NÖ in der Sektion Literatur.
Dieser von Margareta Divjak-Mirwald selbst verfasster tabelarischer Lebenslauf zeigt nicht, dass sie mehr und mehr das literarische Geschehen in Mödling positiv beeinflusst. Siehe dazu den Walther von der Vogelweide-Literaturbewerb in Mödling und
(Quelle: Mödling, Ein liebevoll kritischer Blick, Lesung der Literarischen Gesellschaft am 12. April 2014 gelesen und 2016 leicht überarbeitet, als PDF zum Lesen hier)
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Sonntag,
10. Sept. 2017 - 15.30
Wandlungen – Richard Wilhelm und das I Ging,
Film 2011, von Bettina Wilhelm


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Richard Wilhelm und das I Ging - Film 2011 von Bettina Wilhelm
Richard Wilhelm wurde 1873 geboren, studierte Theologie, und ging 1899 als Missionar ins chinesische Qingdao. Am Ende verbrachte er fast ein Vierteljahrhundert in China.
Wie kann das sein? Er war einer der größten Wissenschaftler, Übersetzer, Kulturvermittler, die diese Welt je gesehen hat – und kaum jemand kennt ihn. In dieser Zeit taufte Richard Wilhelm keinen einzigen Chinesen – stattdessen tauchte er tief in die Geisteswelt seines Gastlandes ein. Und er begann, die klassischen Werke des antiken Chinas ins Deutsche zu übertragen : unter anderen Konfuzius, die daoistischen Klassiker, das Orakelwerk Buch der Wandlungen , bekannt im Westen auch als I Ging .
(Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2011-11/Richard-Wilhelm-Film)

Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. "Wandlungen" ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa. Als junger Missionar kam Richard Wilhelm 1899 nach China, das damals von den Kolonialmächten ausgebeutet wurde. Er erlebte dort Revolten gegen Ausländer, das Ende der Kaiser-Dynastien und den ersten Weltkrieg. In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen und befähigt, das eigene Leben zu gestalten. Richard Wilhelm taufte keinen einzigen Chinesen, sondern vollbrachte eine der größten Übersetzungsleistungen des 20. Jahrhunderts: Konfuzius, Laotse, die wichtigsten Texte des Daoismus und vor allem das "I Ging - Das Buch der Wandlungen". Das Buch diente auch vielen Lesern im Westen als Inspiration. Wilhelm ist bis heute einer der bedeutendsten Vermittler chinesischer Kultur in Europa.
(Quelle: https://www.weltbild.at)
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Sonntag,
10. Sept. 2017 - 17.30
Richard Strauss,
“Metamorphosen”
in der Version für Streichseptett

Annemarie Ortner-Kläring und Freunde:
1.Violine Annemarie Ortner –Kläring, 2.Violine Anne Harvey-Nagl
1.Viola Lena Fankhauser-Campregher, 2.Viola Raphael Handschuh
1.Cello Solveig Nordmeyer, 2.Cello Johannes Kubitschek
Kontrabaß Tommaso Huber

Annemarie Ortner –Kläring ist in Salzburg geboren, studierte am Mozarteum und an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Franz Samohyl. 1972 beendete sie ihre Studien mit Auszeichnung und wurde im selben Jahr Mitglied des Radio Symphonie Orchester Wien. 1976 rückte sie ans erste Pult und wurde als erste Frau Konzertmeisterin in Österreich.
Mit dem RSO Wien absolvierte sie auch solistische Auftritte, unter anderem zusammen mit Jaime Laredo und Wolfgang Schulz. Außerdem ist sie Primaria des von ihr gegründeten Kläring-Quartetts, bestehend aus Stimmführerinnen des RSO, das sich insbesondere durch Produktionen zeitgenössischer Werke – unter anderem von Friedrich Cerha und György Ligeti – einen Namen gemacht hat. Sie war Konzertmeisterin des von Cerha gegründeten Ensembles „die reihe“ und wirkt regelmäßig im „Concentus musicus Wien“ unter Nikolaus Harnoncourt mit.
Seit dem Jahr 2000 leitet sie eine Violinklasse an der Franz Schubert Musikschule in ihrem Wohnort Hinterbrühl und ist künstlerische Leiterin von Camp Styria, einem Orchesterkurs für Kinder in der Südsteiermark.

 
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die liturgische Bestimmung moderner Sakralbauten - Fotos & Berichte - September 2012

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