Kunst im Karner - 27.März - 11.April 2009 - 
Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben

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bisherigen Ausstellungen

KIK Fotos und Berichte

27. März 2009 Vernissage
28. März 2009 Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller
29. März 2009 Lesung aus dem Buch "Auferstehung" 
      von Prof. Ignaz Kühmayr mit Andreas Berger
      Firmlinge - künstlerischen Betätigung (Monotypie)
2. April 2009 Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst -
      Musste Jesus sterben, um uns zu retten?
3. April 2009 Johannes Wimmer: Musik zum Kreuzweg
      "Aus der Sicht Jesu"
3. April 2009 Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des
      Leiden Jesu in den Evangelien -
Text des Vortrags
4. April 2009 Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance
      Persönliche Erfahrungen mit Krankheit & Tod
5. April 2009 Dr. Wilfried Grießer: Kreuz und Freiheit.
      Überlegungen zu Hegels "spekulativem Karfreitag"

Einladung zu Kunst im Karner PASSION - vom Leiden und Sterben © Sabine Krist & Brigitte Petry

 27. März 2008

Vernissage
PASSION - vom Leiden und Sterben

Jörg Miggitsch und Pastor Kopp-Gärtner (vlnr) © Kunst im Karner - St. Othmar

Ausgestellte Werke
von Sabine Krist:

Bewegungsbilder, schwarz/gold, auf Büttenpapier, von Sabine Krist  © Kunst im Karner - St. Othmar

Biographie Sabine Krist
Sabine Krist © Bichl & Prendinger


Ausgestellte Werke
Brigitte Petry:

Nagelbilder von Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

Nagelbilder von Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

Biographie Brigitte Petry
© Brigitte Petry


Karner © Kunst im Karner - St. Othmar

Der Fastenzeit angepasst und auch entsprechend dem Thema dieser 9. Vernissage von "Kunst im Karner" begann diese mit der letzten Station des Stadtkreuzweges von Mödling. Seit vielen Jahren gehen die 3 christlichen Gemeinden in Mödling, die Evangelische Pfarrgemeinde, die Pfarre Herz-Jesu und St. Othmar diesen Stadtkreuzweg mit mehreren Station quer durch die Stadt. Die letzte Station im Karner, vor der Eröffnung der Ausstellung, hatte diesmal Pfarrer Josef Denkmayr vorbereitet, der aber leider verhindert war.

Pastor Kopp-Gärtner trägt das Kreuz auf der letzten Etappe des Stadtkreuzweges © Kunst im Karner - St. Othmar

Letzte Andacht des Stadtkreuzwegs, Lektorinnen der Pfarre Herz-Jesu © Kunst im Karner - St. Othmar

Die Einführung in die Werke von Sabine Krist und Brigitte Petry, beide Mödlinger Künstlerinnen, nahm der scheidende Leiter des Kulturamtes der Stadt Mödling, Jörg Miggitsch vor. 

Jörg Miggitsch © Kunst im Karner - St. Othmar

die Künstlerinnen Sabine Krist und Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

Jörg Miggitsch bat den Vizebürgermeister Kommerzialrat Rubel die Eröffnung vorzunehmen. Rubel dankte den Künstlerinnen und dem Team "Kunst im Karner" für diese Ausstellung und der evangelische Altpfarrer Dr. Klaus Heine erbat gemeinsam mit Pfarrer Richard Posch den Segen.

Jörg Miggitsch, Vizebürgermeister Franz Rubel, Pfarrer Richard Posch (vlnr) © Kunst im Karner - St. Othmar

Altbürgermeister Harald Lowatschek, Sabine Krist, Brigitte Petry, Altpfarrer Klaus Heine (vlnr) © Kunst im Karner - St. Othmar

Im Vordergrund Mag. Doris Frass vom Verein Kunst im Karner © Kunst im Karner - St. Othmar

Altpfarrer der Evangelischen Kirche Dr. Klaus Heine, Pfarrer Richard Posch, Vizebürgermeister Franz Rubel (vlnr) © Kunst im Karner - St. Othmar

Die Vernissage dieser Ausstellung in der Fastenzeit hat das Thema "Passion - vom Leiden und Sterben". Weil die Vernissage mit der letzten Station des Stadtkreuzweges gekoppelt war, drängten sich viele Gläubige mit Besuchern im Karner. Alle wurden durch die Kunstwerke und Worte der letzten Kreuzwegstation daran erinnert, dass Christus für uns gelitten hat und gestorben ist. 
Wir dürfen uns aber freuen, denn nach dem Karfreitag kommt Ostern.
Jesus ist nicht tot - er lebt.
(Text:gm,  Fotos: js & gm)

"Altarbild" (Kreuz) Holzschnitt auf Leinen; auf Keilrahmen aufgespannt 255x300cm von Sabine Krist  © Kunst im Karner - St. Othmar

Nagelbilder von Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Brigitte Petry im Gespräch © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Sabine Krist © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Vernissage Sabine Krist & Brigitte Petry <> PASSION - vom Leiden und Sterben © Kunst im Karner - St. Othmar

Das aktuelle Programm

Das "gestellte" Pressefoto: Andrea Schubert, Doris Frass, Brigitte Petry, Jörg Miggitsch, Sabine Krist & Manfred Pongratz (vlnr) © Kunst im Karner - St. Othmar

 28. März 2008

Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller

Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar

Text des Vortrags hier...

 

Fast 40 Jahre (inklusive der Kaplansjahre) wirkte Wilhelm Müller in Mödling.
Als er 1969 Pfarrer von Mödling wurde, gab es eine ungeheizte Pfarrkirche, ein sehr kleines Pfarrheim in der Kirchengasse, kein St. Michael, keinen Pfarrgemeinderat, kein Gotteslob, keinen Kreuzweg oberhalb von St. Othmar.

Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer war er von 1967 bis 1998 in verschiedenen Funktionen in den Medien tätig ("Fernsehpfarrer"). 
Auch die Funktion des geschäftsführenden Vorsitzes des Priesterrats der Erzdiözese hatte er in den späten 90ern einige Jahre inne.
1981 wurde er zum Dechant des Dekanats Mödling gewählt und blieb dies bis zu zu seiner Berufung nach Wr. Neustadt. Wilhelm Müller erhielt viele - nicht nur kirchliche Ehrungen, wie Prälat, Professor, Ehrenkanoniker von St. Stephan und zuletzt vor  seinem Abschied aus Mödling im Rahmen der 1100 Jahr Feiern von Mödling die Ehrenbürgerschaft der Stadt.

Wilhelm Müller wurde von Kardinal Christoph Schönborn mit 1. Oktober 2003 zum Propst von Wiener Neustadt ernannt.

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Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller - Pfarrer Richard Posch begrüßt Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar

Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar

Der 28. März war der erste sonnige und frühlingshafte Samstag in diesem Jahr. Trotzdem waren viele der Einladung zum Einkehrnachmittag ins Pfarrheim gefolgt. Unser Altpfarrer, Dompropst Wilhelm Müller legte seine Gedanken zum Thema "Paulus und Passion Christi" dar. 

Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar Propst Wilhelm Müller im Gespräch mit Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Pfarrgemeinderäten Mag. Doris Frass und Dr. Johannes Thomas © Kunst im Karner - St. Othmar
Die bekannt brillante Rhetorik machte es den Zuhörern leicht, innerlich bei der Sache zu bleiben und die geistige Nahrung aufzunehmen. Ergänzend gab es in den Pausen Kaffee und Kuchen.
Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar
Im dritten Teil las Dompropst Müller einen von ihm verfassten, sehr ungewöhnlichen Kreuzwegstext: Der Kreuzweg aus der Sicht des Barabbas, jenes Barabbas, über den wir bei Markus lesen: "Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen." Eben noch zum Tode verurteilt, gelang es ihm nach der überraschenden Freilassung nicht, Hals über Kopf davon zu rennen, wie er es vorgehabt hatte. Irgend etwas zwang ihn, den Weg mit Jesus nach Golgota zu gehen, in sicherem Abstand. Der Text beschreibt seine möglichen Gedanken und Beobachtungen auf diesem Weg.

Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar

Einkehrnachmittag mit Propst Wilhelm Müller © Kunst im Karner - St. Othmar

Vollständiger Text des Vortrags von Propst Wilhelm Müller hier...

(Text: jm, Fotos: fst)

  29. März 2008

Lesung aus dem Buch "Auferstehung" von 
Prof. Ignaz Kühmayr 
mit Andreas Berger

Andreas Berger © Kunst im Karner - St. Othmar

Prof. Ignaz Kühmayr

Prof. Ignaz Kühmayr © aus dem Buch "Der Dechant. Adalbert Kowatschitsch" von Wolfgang Punz


Wiener Neustädter Fastentuch 2008

Wiener Neustädter Fastentuch - gemalt 1995 in Mödling für St. Othmar von Peter Feigl © Kunst im Karner - St. Othmar

Die Seegrotte in der Hinterbrühl war ein Nebenlager des KZ Mauthausen. Am 5. Mai 1995 beging dort das Dekanat Mödling eine Gedenkfeier. Es lag nahe, die Fastenzeit zu nützen, um sich intensiver mit dem Jahr 1945 und den Jahren davor zu beschäftigen. Der damalige Mödlinger Pastoralassistent Mag. Peter Feigl zeichnete für das Fastentuch 1995 auf weißen Tüchern mit Kohlestiften stellvertretend für die Opfer von 1938 bis 1945 fünf Gestalten. Sie sollten an die Seligen Sr. Restituta, Franz Jägerstätter und P. Jakob Gapp und an die beiden Mödlinger Priester Heinrich Maier, geköpft 1943, und Ignaz Kühmayer, in der Todeszelle bis zur Befreiung durch die Russen, erinnern. Da eine Künstlerin (Doris Frass-Heckermann) im Jahr 2000 ein neues Fastentuch für die Pfarre St. Othmar in Mödling gemacht hat, sind die fünf Bilder für Wiener Neustadt frei geworden. (Propst Wilhelm Müller am 17-2-2008 in Wiener Neustädter Mitteilungen)


6 Stück Bewegungsbilder schwarz/gold von Sabine Krist © Kunst im Karner - St. Othmar

 

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Prof. Ignaz Kühmayer unterrichtete am Mödlinger Mädchengymnasium von 1955 bis einige Jahre vor seinem Tod 1979 Religion. In dieser Zeit versah er auch in der Pfarre St. Othmar priesterliche Dienste, anfangs in der 10 Uhr Messe, später meist in der 11Uhr-Messe, weiters war er Rektor der Spitalkirche. Er hat sich als respekteinflößende und eher introvertierte Persönlichkeit, die stets korrekt und bestens vorbereitet im Unterricht oder zu den Messen erschien, bei seinen Schülerinnen und den damaligen Ministranten eingeprägt.

Prof. Ignaz Kühmayr
Prof. Ignaz Kühmayr © aus dem Buch "Der Dechant. Adalbert Kowatschitsch" von Wolfgang Punzwurde 1912 in Großstrodau im heutigen Tschechien geboren, seine Familie übersiedelte dann nach Waldegg in NÖ und er besuchte das Gymnasium in Wiener  Neustadt. Später studierte er Theologie in Wien. Bereits damals kam er mit Roman Karl Scholz, einem Klosterneuburger Ordensgeistlichen in Kontakt, der 1938 eine Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus gründete und Kontakte zu ähnlichen Gruppierungen in Deutschland herstellte. 1939 suchte er Unterstützung in England, kam aber rechtzeitig zu Kriegsbeginn wieder zurück. Der Sudetendeutsche Scholz war entsetzt über die schmähliche Behandlung seiner Wahlheimat Österreich und benannte seine Widerstandsgruppe nun in "Österreichische Freiheitsbewegung" (ÖFB) um. Die Mitglieder sollten sich auch als nunmehrige Wehrmachtsangehörige im Falle einer Gefangennahme durch die Alliierten als Mitglieder des Widerstands legitimieren können und entsprechende Papiere mit sich führen. 
Der junge Kaplan Ignaz Christoph Kühmayer war Hobbyfotograf und wurde dazu ausersehen, diese Papiere fotografisch auf Briefmarkengröße zu verkleinern. Bereits Anfang 1940 erfolgte die Verhaftung von Scholz und Kühmayer durch die GESTAPO und es folgten 4 lange Jahre der Untersuchungshaft in wechselnden Gefängnissen in Österreich und Deutschland. 
1943 wurden beide zum Tod verurteilt und Roman Scholz hingerichtet. Kühmayer erwartete täglich seine eigene Exekution. Nach einem Jahr in der Todeszelle wurde seinem Gnadengesuch stattgegeben und die Todesstrafe in eine 10jährige Haftstrafe umgewandelt. 
v.l.n.r Kaplan Wilhelm Müller, Kaplan Virt, Pfarrer Adalbert Kowatschitsch, Kaplan Ignaz Kühmayer, ?? © aus dem Buch "Der Dechant. Adalbert Kowatschitsch" von Wolfgang PunzGegen Kriegsende wurden die Häftlinge von Wien nach Westen verlegt und Kühmayer wurde 1945 vor den herannahenden Russen in Krems freigelassen. Ohne Papiere und in Häftlingsbekleidung schlug er sich bis nach Waldegg durch und versah bereits ab Herbst 1945 seinen Dienst am Gymnasium in Berndorf. Von 1950 bis 1955 war er Kaplan in Wien III, bevor er nach Mödling in die Höflergasse übersiedelte. Er starb am Ostersonntag des Jahres 1979.

Das Buch "Auferstehung" 
Lesung aus dem Buch "Auferstehung" von Ignaz Kühmayer © Kunst im Karner - St. OthmarSchon 1947 schrieb er seine Erinnerungen an die Zeit der Inhaftierung und speziell über die Zeit als zum Tode Verurteilter nieder, 1948 erschien das mehr als 200 Seiten starke Buch, 1980 erfolgte ein Neudruck, der in der Pfarrkanzlei St. Othmar zum Selbstkostenpreis erhältlich ist.
Der Titel "Auferstehung" bezieht sich auf die Gefühle des jungen Geistlichen, als ihm die Umwandlung des Todesurteils in eine 10jährige Haftstrafe verkündet wird, später auch auf die Empfindungen des Freigelassenen und Überlebenden der Kriegsgräuel. Neben einer Widmung an seine Schwester Maria (die an seiner Freilassung maßgeblich beteiligt war) und seine im Krieg verstorbene Schwester Elisabeth steht auf der ersten Seite auch der Halbsatz "geschrieben den Bedrängten zum Troste". So furchtbar auch die Erlebnisse sind, die Kühmayer über diese Jahre der Haft beschreibt, so kommt immer wieder die Hoffnung und das ungeheure Gottvertrauen des Priesters durch, das ihn diese Zeit durchstehen lässt. Selbst in den ausweglosesten Situationen legt er sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände und ist sicher, dass alles zu seinem Besten geschehen wird.

Andreas Berger © Kunst im Karner - St. Othmar Lesung aus dem Buch "Auferstehung" von Ignaz Kühmayer © Kunst im Karner - St. Othmar

Robin Jisa © Kunst im Karner - St. OthmarAndreas Berger, langjähriges Mitglied des Gießhübler Karl-Theaters, bekannt als Schauspieler und Regisseur, im Sommer 2008 auch als Jedermann auf dem Kirchenplatz von St. Othmar zu sehen, wählte behutsam einige Schlüsselstellen aus dem Buch Kühmayers aus und ließ im Karner eine Zeit vor den geistigen Augen der Zuhörer entstehen, die wohl niemand durchleben möchte. In klarer und unpathetischer Weise wurde die sehr typvolle und zeitgebundene Sprache Kühmayers dargestellt, die oft detailreichen Beschreibungen auf einmal lebendig. 
Zwischen den einzelnen Szenen bewegte das behutsame und gekonnte Akkordeonspiel von Robin Jisa mit feinfühlig improvisierten Melodien und ließ die zuletzt gehörten Gedanken noch nachwirken.

Lesung aus dem Buch "Auferstehung" von Ignaz Kühmayer © Kunst im Karner - St. Othmar

Möglichkeit zur künstlerischen Betätigung (Monotypie)  © Kunst im Karner - St. Othmar

(Text: df,  Fotos: js)

29. März 2008

Vorstellmesse Firmlinge, anschließend Agape im Karner und Möglichkeit zur künstlerischen Betätigung (Monotypie) mit Brigitte Petry

 

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künstlerische Betätigung (Monotypie) mit Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

künstlerische Betätigung (Monotypie) mit Brigitte Petry © Kunst im Karner - St. Othmar

2. April 2008

Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten?

Doris Frass begrüsst Oliver Achilles © Kunst im Karner - St. Othmar © Kunst im Karner - St. Othmar

Doris Frass begrüsst Oliver Achilles © Kunst im Karner - St. Othmar © Kunst im Karner - St. Othmar

 

Mag. Oliver Achilles war fast 20 Jahre als Pastoralassistent tätig und lehrt jetzt in den Theologischen Kursen in Wien mit Schwerpunkt Neues Testament. Für das Katholische Bildungswerk hält er laufend Vorträge, hauptsächlich zu biblischen Themen.

Oliver Achilles © Kunst im Karner - St. Othmar

Web-Link:
Theologische Kurse


So stellt sich Oliver Achilles auf den Seiten der Theologischen Kurse selbst vor:
Ich hoffe vermitteln zu können, dass der christliche Glauben, wie er im neuen Testament bezeugt ist, keine abstrakte Theorie darstellt, sondern auf Erfahrungen beruht, die jedem Menschen offenstehen und sich auch gegenüber kritischen Anfragen und in Lebenskrisen bewähren.

 

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Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. OthmarMusste Jesus sterben, um uns zu erlösen?" war der etwas provokante Titel seines Vortrags, eine Frage die sich nicht nur Christen selbst oft stellen, sondern vor allem von Andersgläubigen an uns gestellt wird. Warum ist der zugegebenermaßen schreckliche Tod eines einzelnen so viel mehr "wert" als die Millionen schrecklicher Tode anderer Menschen? Und kann man weiters davon ableiten, dass Gott ein Sadist ist, der seinen eigenen Sohn töten lässt, um sich mit der sündigen Menschheit zu versöhnen?

Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. OthmarMag. Achilles holte etwas weiter aus, um diese Tatsache für uns "Heidenchristen" (damit sind Christen mit nichtjüdischen Wurzeln gemeint, die dadurch auch nicht mit der jüdischen Lehre der Thora so vertraut sind) verständlich zu machen. Im Alten Testament zeigt Gott durch die Verkündung der 10 Gebote, dass es Regeln gibt, die von seinem Volk einzuhalten sind. Diese Regeln stellten eine wesentliche Verbesserung und Humanisierung der früheren Gesetzgebung dar. Diese Gesetzestafeln wurden in der Bundeslade (beweglich, um zu zeigen, dass Gott nicht ortsgebunden in einem Heiligtum ist, sondern dort, wo sich sein Volk aufhält) und diese wiederum im Allerheiligsten des Tempels aufbewahrt. Einmal im Jahr zu Yom Kippur betrat der Hohepriester das Innere Heiligtum und besprengte die Bundeslade bzw. deren Abdeckung mit dem Blut eines Stieres. Blut als Zeichen des Lebens und als Zeichen dafür, dass alles Leben von Gott kommt und der Mensch vor Gottes Angesicht treten kann und darf.

Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. OthmarEin weiteres Ritual war das alljährliche Aufladen aller Sünden des Volkes auf einen "Sündenbock" (durch Handauflegung des Hohenpriesters) und das anschließende Verjagen des Sündenbockes in die Wüste, wo er verendete. In diesem Ritual wird deutlich, dass Gott ein von vornherein gnädiger und verzeihender Gott ist, der nicht durch Schlachtopfer erst gnädig gestimmt werden muss. Jesus war nicht nur Gottes Sohn, sondern als Mensch auch gläubiger Jude (so wie alle seine Anhänger auch) und vertraut mit den Worten der Schrift und den Gesetzen der Thora. Auch die Stelle bei Jesaia vom "Lamm, das alle Schuld auf sich nimmt", auf die er immer wieder anspielt, zeugt davon, dass er seinen Tod als Erfüllung dieses Wortes sah. Gleichzeitig setzte Gott durch den Opfertod seines eigenen Sohnes ein gewaltiges Zeichen, dass ab nun überhaupt keine Opfer am Altar mehr notwendig waren. In der sonntäglichen Liturgie geschieht seither ein immer wieder Gegenwärtigmachen dieses einen Opfertodes, der für alle Generationen Gültigkeit hat.

Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. OthmarIm Mittelalter kam durch Anselm von Canterbury (+1105) ein ganz anderer und für uns heute nur mehr schwer verständlicher Aspekt zu diesem Opfertod, nämlich der Begriff des "Sühneopfers". Dies ist nur aus dem germanischen Hintergrund des Anselm und dem damaligen Verständnis von Sühne zu sehen, der Wiederherstellung der Ehre eines Königs, wenn seine Gebote nicht eingehalten wurden. Aus heutiger Sicht ist dieser Sühnegedanke eines einzelnen für die gesamte Menschheit nicht mehr nachvollziehbar, hat aber immer noch Auswirkungen auf die christliche Interpretation von Jesu Opfertod und die Vorstellung von einem rachsüchtigen Gott, der erst versöhnt werden muss.
Mit weiteren gut gewählten Beispielen und künstlerischen Darstellungen konnte der Vortragende viele Fragen beantworten und vertraute Texte verständlich machen, die eingangs gestellte Frage blieb allerdings offen.

In einer sehr angeregten Diskussion, die trotz der kühlen Temperaturen im Karner fast so lange wie der Vortrag dauerte, wurden Gedanken ausgetauscht und weitere Fragen aufgeworfen, ein interessanter Abend, der neue Aspekte unseres Glaubens und vor allem unsere Wurzeln in der jüdischen Tradition vermittelte.

Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. Othmar Mag. Oliver Achilles: Durch den Tod erlöst - Musste Jesus sterben, um uns zu retten? © Kunst im Karner - St. Othmar
(Text: df,  Fotos: js)

3. April 2008

Kreuzweg mit den Bildern vom Wildgansweg und der Vertonung durch 
Johannes Wimmer 
(für Bläserquartett) 
in St. Othmar

Bereits beim ersten Betrachten dieses Kreuzwegs hatte der Mödlinger Musiker Johannes Wimmer die Idee zu einer Musik, passend zu diesem Kreuzweg. 2003 begann er, zu jeder Station ein kurzes und lautmalerisches Stück für Bläserquartett zu komponieren (Klarinette, Trompete, Horn, Posaune). Im Frühjahr 2004 war die Arbeit abgeschlossen. Diese Musik soll die dargestellten Bilder verdeutlichen und mit allen Sinnen erlebbar machen, sie ist somit nicht übertragbar auf andere Kreuzwegdarstellungen.

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Web-Link: Bericht von der Uraufführung Musik zum Kreuzweg "Aus der Sicht Jesu"

Johannes Wimmer © www.othmar.atJohannes Wimmer

geb. 1935 in Mödling
Zweitältester von 6 Kindern in einer Handwerkerfamilie
Beginn der musikalischen Ausbildung mit 8 Jahren bei den Sängerknaben vom Wienerwald unter Prof. Stanislav Maroszic
mit 10 Jahren Cello-Unterricht bei den Sängerknaben (Lortzing-Kinderoper "Die Opernprobe")
Teilnahme an Aufführungen im Stadttheater Wien ("Peterchens Mondfahrt), im Theater SCALA ("Carmen"), bei den 1. Bregenzer Festspielen 1946 und den Festwochen in Luzern 1947 sowie bei RAVAG-Aufnahmen
erlernt das Kürschnerhandwerk um Familie zu erhalten, Musik gilt nur als Freizeitbeschäftigung, Hausmusik
seit 1959 Cellist im Kirchenchororchester Perchtoldsdorf
Gründung des Wiener Hofburgtrios (Geige, Cello, Klavier), Auftritte in Tokyo, Hongkong mit Wiener Musik der Klassik bis zu Wienerliedern
seit 1973 Cello-Lehrer an der Mödlinger Musikschule, nach Absolvierung des Blockflötenstudiums im 2. Bildungsweg Vollvertrag an der Musikschule
seit 1980 Mitglied der Chorvereinigung St. Augustin in Wien

Link zum Kreuzweg "Aus der Sicht Jesu"Kreuzweg "Aus der Sicht Jesu"
Die Mödlinger Künstlerin und Restauratorin Mag. Doris Frass-Heckermann war von Juni bis August 2002 mit dem Malen der Fresken beschäftigt: "Die Bilder sind alle gegenständlich. Wichtig zu bemerken ist auch, dass sie aus der Sicht Jesu dargestellt sind, das heißt, man sieht alle anderen Personen, aber nicht ihn selbst oder nur Teile seines Körpers."
Der Betrachter der Bilder sieht also nicht den Gekreuzigten, sondern den Ausschnitt der Welt, den Jesus Christus in dieser Situation selbst im Blickfeld hatte: seien es die weinenden Frauen, seine Mutter Maria oder Simon von Zyrene, der Jesus hilft, das Kreuz zu tragen.
(Text & Bilder: www.othmar.at)

3. April 2008

Dr. Christoph Weist : 
Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien

Text des Vortrags hier...

Dr. Christoph Weist © Kunst im Karner - St. Othmar

Kurzbiografie 
Dr. Christoph Weist:

Geboren 22. 11. 1944 in Bad Salzbrunn, Schlesien, aufgewachsen in Stuttgart, Studium der evangelischen Theologie in Tübingen, Hamburg und Wien. Promotion im Fach Neues Testament bei Gottfried Fitzer in Wien über die Geschichte der Exegese des Menschensohn-Begriffs.
Vikar in Korneuburg/Donau, Gemeindepfarrer in Wien-Favoriten und in Stoob im Burgenland, seit 1986 Leiter des Amtes für Hörfunk und Fernsehen der Evangelischen Kirche in Österreich, seit 1998 auch Chefredakteur der Evangelischen Kirchenzeitung SAAT. Redaktionelle Mitarbeit in zahlreichen evangelisch-kirchlichen Publikationen, insbes. beim Evangelischen Pressedienst für Österreich (epdÖ). Mitglied der Rudolf-
Bultmann-Gesellschaft für hermeneutische Theologie.

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"Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen…?"
Das Verständnis des Leidens Jesu in den Evangelien

Der Vortrag befasste sich mit den charakteristischen Schwerpunkten und theologischen Absichten in den Berichten vom Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth, wie sie von den Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes überliefert werden, mit ihren historischen Hintergründen und ihrer Wirkungsgeschichte.
Im Blick auf die Werke von Sabine Krist (Altarkreuz) und Brigitte Petry (Nagelbilder) wird auch auf die historische, theologische und symbolische Bedeutung des Kreuzes und der im Johannesevangelium vorkommenden Tradition der Nagelung eingegangen.

Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien © Kunst im Karner - St. Othmar Dr. Christoph Weist © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Christoph Weist : Das Verständnis des Leiden Jesu in den Evangelien © Kunst im Karner - St. Othmar

Vollständiger Text des Vortrags von Dr. Christoph Weist hier...

(Text: Dr. Christoph Weist, Fotos: js)

4. April 2008

Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod

Pater Dr. Franz Helm SVD © Kunst im Karner - St. Othmar

P. Dr. Franz Helm stammt aus einer sehr gläubigen und kinderreichen Familie aus dem Mostviertel, er ist Mitglied der Gemeinschaft des Wortes Gottes (SVD) und war nach seiner Priesterweihe 6 Jahre als Missionar in Brasilien. Nach seiner Rückkehr in das Mutterhaus St. Gabriel war er Rektor, Leiter und Herausgeber des großen hauseigenen Druckereibetriebes, weiters Kaplan in der Südstadt. Vor einigen Jahren erkrankte er schwer und konnte nur durch eine Organ-Transplantation gerettet werden. Seit seiner Genesung ist er in der Ausbildung zur Mission tätig, hält Vorlesungen zur Missions-Theologie und betreut eine Gruppe von Missionarsanwärtern.

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Es war nicht leicht, P. Franz Helm für einen Vortrag zu diesem Thema zu gewinnen, da er momentan zu wenig Zeit hat, einen, wie er meinte " theologisch fundierten Beitrag" dazu zu schreiben. Erst als die persönliche Erfahrung in den Vordergrund gerückt wurde, sagte er gerne zu.
Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar

Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar

Nach allgemeinen Betrachtungen zu den verschiedenen Aspekten von Leid für die persönliche Reifung aber auch als Chance für die Mitmenschen, Glaubenszeugnis zu erfahren, erzählte P. Helm sehr schlicht und ergreifend über seinen eigenen Krankheits- und Genesungsweg, der ihm gezeigt hat, "dass er noch nicht reif zum Sterben war", dass sein Leben noch nicht an dem Punkt angelangt war, an dem man "getrost auf die andere Seite blicken kann". Das erlebte er erst ein halbes Jahr nach seiner Genesung beim Tod des Vaters, von dem ein Enkel sagte: "So wie der Opa will ich auch einmal sterben können!"

Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar

Den Abschluss des Abends bildeten die Worte der Ansprache anlässlich des Begräbnisses seines Vaters, die den nicht leichten Weg eines Mannes nachzeichnete, der von sich meinte "immer auf die Butterseite des Lebens gefallen zu sein". Sein Glaube und sein Lebenszeugnis ermöglichte letztendlich seinen Kindern "auf die Butterseite zu fallen". Ein berührender Abend mit zu Herzen gehenden Gedanken, getragen von einem tiefen Glauben an den liebenden Gott.

Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar Pater Dr. Franz Helm SVD: Leid als Chance - Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Krankheit und Tod © Kunst im Karner - St. Othmar
(Text: df, Fotos: js)

5. April 2008

Dr. Wilfried Grießer: Kreuz und Freiheit. Überlegungen zu Hegels "spekulativem Karfreitag"

Dr. Wilfried Grießer  © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Wilfried Grießer
Geb. 1973 in Wien, Studium der Mathematik und der Philosophie, Promotion über den Zeitbegriff bei Hegel, Lehrauftrag am Institut für Philosophie der Univ. Wien. Veröffentlichungen (Auswahl): Geist zu seiner Zeit. Mit Hegel die Zeit denken, Würzburg 2005; Zwischen Heilsgewißheit und Weltschmerz: Hegels offenbare Religion im Spannungsfeld von Moralität und absolutem Wissen, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie 36 (2004), 69-88.

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Im Zentrum des hegelschen Diktums vom "spekulativen Karfreitag" steht der "Tod Gottes". Zumeist mit Nietzsche assoziiert, nimmt diese Formel schon in der Philosophie Hegels eine prominente Stellung ein, und zwar nicht nur als zeitdiagnostischer Befund, sondern in eminent systematischer Bedeutung. Im Dialog mit hegelschen Textstellen will der Vortrag der Tragweite und Aktualität dessen, was diese Formel bedeuten kann, nachgehen. Hegels Stoßrichtung liegt jedenfalls auf der Freiheit, doch auch Engführungen und Gefährdungen sollen zur Sprache kommen: etwa ein unbedarfter Liberalismus, der um den grundlosen Grund seiner Freiheit nicht weiß und diese zu verlieren droht, sowie ein nihilistischer Heroismus des Kreuzes und des Todes, der zu politischem Fanatismus mutieren kann. Dennoch scheint eine theologische Ernstnahme der Gottesferne, wie sie bereits die Erfahrung des alten Bundes und auch des Jesus von Nazareth war, alternativlos. Wo kirchliche Theologie allzu sehr am historischen Stoff haften bleibt, kann die Philosophie auch heute eine Vermittlungs- und Universalisierungsfunktion übernehmen.
Literatur:
G.W.F. Hegel, Glauben und Wissen
G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes
G.W.F. Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Religion
E. Jüngel, Gott als Geheimnis der Welt

Doris Frass begrüsst Wilfried Grießer "spekulativem Karfreitag" © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Wilfried Grießer: Kreuz und Freiheit. Überlegungen zu Hegels "spekulativem Karfreitag" © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Wilfried Grießer  © Kunst im Karner - St. Othmar Dr. Wilfried Grießer  © Kunst im Karner - St. Othmar

Der aufmerksamste Zuhörer: Altpfarrer Klaus Heine "spekulativem Karfreitag" © Kunst im Karner - St. Othmar

Dr. Wilfried Grießer: Kreuz und Freiheit. Überlegungen zu Hegels "spekulativem Karfreitag" © Kunst im Karner - St. Othmar

(Text: Wilfried Grießer, Fotos: js)
   

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Fotos und Berichte anderer Ausstellungen und Vorträge bei Kunst im Karner:
Helga Cmelka - WASSER DES LEBENS - Rauminstallation - Fotos & Berichte - September 2013
HEILIGE RÄUME? Moderne Sakralbauten - Der künstlerische Anspruch und die
liturgische Bestimmung moderner Sakralbauten - Fotos & Berichte - September 2012

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