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Johannes Deutsch
Biographie und Ausstellungen
& Projekte:
Vision Mahler
VISION MAHLER Artist’s Edition
Der unsichtbare Garten - im Stift Admont
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| Johannes Deutsch,
Jahrgang 1960, benötigt für seine Bildbearbeitung
gewaltige Rechnerkapazitäten: Gefördert von der IBM,
experimentiert Deutsch mit der Grafiksoftware Wavefront,
verbindet Komponenten der Malerei und der Fotografie. Nach
dem Studium an der Fachhochschule für Grafik in Linz
betreute er als Kustos das Sigmund Freud-Museum in Wien,
bevor er zwischen 1990 und 1992 an der Städelschule in
Frankfurt am Main am Institut für Neue Medien arbeitete.
Seine Arbeiten haben für die Computer-Kunstwelt lange schon
Kultstatus. Aus den Experimenten sind Bilder geworden, die
in den wichtigen Sammlungen vertreten sind. |
| Seit
1989 hatte er zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen in
Museen und Galerien in Europa, u.a. Museum mod. Kunst,
Stiftung Ludwig, Wien; Museum für zeitgenössische . Kunst,
Zagreb, Rijeka, Ljubljana; Kunstmuseum Bonn; Frankfurter
Kunstverein; Kunsthalle Krems; Museum Ludwig, Köln; Ars
Electronica Festival 2002, Linz; 2004 Gestaltung des
Bühnenbildes für Wagners „Rheingold“, Bruckner
Festival Linz
Mehr Informationen über
Johannes Deutsch und sein Schaffen auf
www.johannes-deutsch.at
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| Einzelausstellungen: |
| 1988 |
Galerie
Stubenbastei, Wien |
| 1989 |
Forum
Stadtpark, Graz "Der konstruierte Inhalt" (Kat.)
Österreichische Gesellschaft für Marketing, Wien |
| 1990 |
Galerie
Fészek, Budapest "Positionen VI" (mit K. Borbás)
(Kat.) |
| 1991 |
Kunstverein
Paradigma, Linz
Galerie Rytmogram, Bad Ischl "Storyboard: Symbiose zwischen
Film und Malerei"
Galerie Stubenbastei, Wien "Farbe: zur Deutung des
Inhalts" (Kat.)
Galerie der Stadt Wels, Wels (mit K. Borbás)
Österreichisches Kulturinstitut, Rom |
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| 1992 |
Neue
Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
"Computerbildsequenzen" (Kat.)
Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien "Symbiose
zwischen Film und Malerei" (Kat.)
Galerie Holzer, Villach "Bilder 1990-1991"
Galerie Ribbentrop, Eltville/Rhein
"Computerbildsequenzen" |
| 1993 |
Galerie
MAERZ, Linz "Objekt-Raum-Bildbeziehung" (Kat.) |
| 1994 |
Galerie
Schüppenhauer, Köln "Wenn die Phantasie zur Wirklichkeit
wird...Computerbilder"
Städtisches Kunstmuseum, Ljubljana, Obalne Galerije, Piran
"Auf dem Weg zur Vorstellung, vor dem Hintergrund der
Wirklichkeit" (Kat.)
Galerie Figl, Linz "Malerei und Computerbilder"
Galerie Ribbentrop, Eltville/Rhein |
| 1995 |
Museum
für zeitgenössische Kunst, Zagreb, Museum Moderner Kunst, Rijeka
"Auf dem Weg zur Vorstellung, vor dem Hintergrund der
Wirklichkeit" (Kat.)
Galerie Chobot, Wien "Blickfelder des Lichts" (Kat.) |
| 1996 |
Philips
Galerie, Wien "Das leere Licht"
Kunsthalle Wien, Schau Fenster, Wien
"Farbschichtenabhandlung" (Kat.) |
| 1997 |
Schafschetzy
Studio, Graz "Computerbilder und Raumschichtenbilder"
Galerie Pollhammer, Steyr "Computerbilder"
Nordico Museum der Stadt Linz, Linz "Das Gesicht mit dem
Linzlicht"
Galerie Figl, Linz "Das leere Licht"
Galerie im Stifterhaus, Linz "Aus dem Zentrum der
Verflechtung" (Kat.) |
| 1998 |
Tiroler
Landesmuseum, Innsbruck, Kunstmuseum Bonn, Bonn,
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt, Kunsthalle Krems, Krems
"Aus dem Zentrum der Verflechtung" (Kat., CD-ROM)
Galerie Holzer, Galerie Unart, Villach
Galerie Schüppenhauer, Köln "Das imaginäre Konzert"
Galerie Chobot, Wien "Aus dem Zentrum der Verflechtung
II"
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| 2000 |
Th.
K. Lang Gallery, Webster University, Wien
"Verdichtungen"
Künstlerhaus, Wien "Paarlauf der finsteren Trichter"
(Kat.)
Galerie Schüppenhauer, Köln "Raumbildfotos"
2001 Sammlung Morgenbesser, Wien "Raumbilder" |
| 2001 |
Sammlung
Morgenbesser, Wien, "Raumbilder" |
| 2002 |
Galerie
Schüppenhauer, Köln, "Computerbilder 1989-2002" (Kat.) |
| 2003 |
NORDICO-Museum
der Stadt Linz, Galerie MAERZ, Linz, Ars Electronica Center,
Linz, Städtisches Kunstmuseum, Ljubljana, "Computerbilder
1989-2002" (Kat.)
Galerie
Schafschetzy, Graz, "Bildräume" |
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| Projekte |
| 1987-89 |
"Symbiose
zwischen Film und Malerei"
Entwicklung des Storyboards und des Drehbuches eines
computerunterstüzten Videos, Herstellung der für das Video nötigen
`Rohbilder´: Fotos, Ölbilder, Skulpturen und Schablonen (gefördert
durch BMfUK und Stadt Wien) |
| 1990-92 |
"Symbiose
zwischen Film und Malerei"
Produktion des computerunterstützten Videos (Dauer 23:30 min) am
Städelschule-Institut für Neue Medien in Frankfurt (gefördert
durch BMfUK, Stadt Wien und Auslandsstipendium d. OÖ.
Landeskulturbeirates) |
| 1995-97 |
"Aus
dem Zentrum der Verflechtung"
Werkgruppe, Buch-, CD-ROM und Ausstellungsprojekt zur Untersuchung
der Transformation der Medien der bildenden Kunst in die Neuen
Medien, systematischer Versuch medienübergreifender
Kunstproduktion, Ausstellung zur Instrumentierung eines
Bildorchesters |
| 1999-01 |
Konzept
eines begehbaren Computerraumbildes, CWD - Computerwand- und
Deckenbild (Prototypen als transluzente Acrylglasobjekte) |
| 2000-01 |
Restaurierung
und Neuorganisation meines digitalen Bildarchivs, zwei Demovideos
und Symposionsbeitrag für Ars Electronica 2001 (gemeinsam mit
Elmar Schmidinger) |
| 2001-02 |
Drehbuch und
Produktion des Virtual Reality - CAVE Werkes Gesichtsraum für das
Ars Electronica Festival 2002 in Linz (Produktion mit AEC - Future
Lab, Linz) |
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Vision Mahler
Die Grundlagen seiner Arbeit sind die klassischen
Medien Malerei und Fotografie, die jedoch durch seine künstlerische
Bearbeitung via Computer ganz neue Dimensionen erfahren haben.
Ästhetische Entscheidungen für seine Computer-Collagen trifft er in
einer Art „medialer“ Kreativität in engem Zusammenhang mit den
technischen Möglichkeiten. Johannes Deutsch begann bereits Ende der
80er Jahre mit der Entwicklung einer computerunterstützten Technik, um
diese, seinem Werk eigene Symbiose zwischen Malerei, Fotografie und
Film, Raum und Farbe herzustellen, die er kontinuierlich bis heute
verfeinert und um weitere Dimensionen erweitert hat. Das Ergebnis der
neuen Entwicklungen ist „Vision Mahler“.
In dieser Visualisierung von Gustav Mahlers 2. Symphonie kommen
interaktiv zwei Interpretationen zusammen – die musikalische und die
visuelle. Die in Comuterprogrammen festgelegten Vorgänge einer
virtuellen Welt werden hier durch das Spiel des Orchesters ausgelöst.
Der Zuhörer wird gleichzeitig zum Zuschauer einer zweiten visuellen
Interpretation. Alles, was in der Komposition Mahlers angelegt ist, wird
durch die zusätzliche visuelle Ebene noch einmal verstärkt: die
Emotionen, die Dynamik, die Kraft der Musik, die Suggestionen. Die Ruhe
wird noch ruhiger, die Helligkeit noch heller, die Finsternis noch
finsterer.
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Bericht von der Aufführung des Films bei
Kunst im Karner am 10.6.2007 hier...
Link zum Videoclip der DVD
auf der Webseite von Johannes Deutsch hier...
(3,65MB)
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Präsentation von VISION MAHLER Artist’s Edition –
Johannes Deutsch in Zusammenarbeit mit dem Ars Electroncia Futurelab im
Museum der Moderne Mönchsberg, Auditorium. Salzburg am Do, 05.04.07,
11.00 Uhr
Mit Vision Mahler auf DVD präsentiert ARTHAUS MUSIK
ein richtungweisendes Gesamtkunstwerk, das der Westdeutsche Rundfunk als
Festkonzert in der Kölner Philharmonie zum Auftakt seines 50-jährigen
Jubiläums für den 1. 1. 2006 in Auftrag gab. Die DVD beinhaltet die
Artist´s Edition der Live-Visualisierung der II. Sinfonie Mahlers von
Johannes Deutsch und dem Ars Electronica Futurelab, die Audio-CD des WSO
unter Semyon Bychkov und das "Making of" des Festkonzertes.
Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica
Futurelab Linz / Produktion: WDR, First Entertainment, WDR mediagroup /
und mit der Unterstützung von ARTHAUS MUSIK statt. Im Auditorium des
Museum der Moderne Mönchsberg wird bis Ostermontag, 09.04. 07 während
der Museumsöffnungszeiten sowohl Gustav Mahlers 2. Sinfonie zu sehen
und hören sein - Ebenso sind hier die für die DVD Produktion von
Johannes Deutsch gefertigten Skizzen, Entwürfe und Modelle ausgestellt.
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Mehr Information hier...
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Der unsichtbare Garten - Eine Hör-, Riech- und
Tastinvasion
ab 1. Mai 2007 im Stift Admont
Johannes Deutsch
Frage: Entsteht durch die mentale Verarbeitung Ihrer
Sinneseindrücke und Wahrnehmungen eine realitätsnahe oder eine
phantasienahe Welt? Gehen Sie mit verbundenen Augen durch einen
unsichtbaren Garten!
Um unser „Weltbild“ zu erlangen, durchlaufen wir komplexe und oft
nicht selbstverständliche Prozesse der Wahrnehmung, der Sinnes- und
Wissensverarbeitung. Das gilt für unsere realen und die virtuellen
Welten. Der Medienkünstler Johannes Deutsch hat in Kooperation mit dem
Stiftsgärtner Karl Amon ein außergewöhnliches „Made for
Admont“-Kunstobjekt geschaffen: Ein Museumsgartenobjekt, das sich als
Tast-, Riech- und Hörinvasion versteht. Dabei handelt es sich nicht um
einen Garten für blinde Menschen, sondern vielmehr um einen, in welchem
blinde Menschen für sehende Menschen neue Sinneserfahrungen einbringen
können und in welchem sehende Menschen mit blinden Menschen in einen
Erfahrungsaustausch treten können. Zu diesem Zweck verbindet sich jeder
BesucherIn vor Betreten des Gartens die Augen und nimmt die Expertenführung
einer blinden FührerIn durch den Garten in Anspruch.
Der Garten ist dem Modell der Interaktion und
Immersion in einer virtuellen Welt nachkonzipiert und erschließt sich
folglich erst durch die gezielte Navigation. Dieser besondere Garten
grenzt an den Kräutergarten an. Nach außen hin wird er von einer
dickichtartigen Einfassung aus Fichten blickdicht und hermetisch
abgeschlossen. In seinem Inneren erschließen sich außervisuellen (Fühlen,
Riechen etc.) Sinnen über einen Weg begehbar verschiedene Jungbäume
aus der Region nach haptischen, olfaktorischen und akustischen Kriterien
ausgewählt und eingepflanzt.
Unsere Hände (wie auch unser Gehör und unser
Geruchssinn) werden zum „Datenhandschuh“ und Navigator durch diese
Immersion der natürlichen und jetzt doch ungewöhnlichen
Wahrnehmungswelt. Unsere blinden Museums- und KunstführerInnen sind in
der Navigation durch dieses widerstrebende Dickicht geübter. Im
Erfahrungsaustausch helfen sie uns bei der Erschließung dieser Welt.
Sie entfachen aber auch bewusstseinserweiternd unsere Aufmerksamkeit für
spezifisch plastische, taktile und olfaktorische Qualitäten des
Museumsgartens.
Der Garten wird am 1. Mai 2007 eröffnet und bleibt danach einige Jahre
bestehen. Da es sich um lebendes Material handelt, kann nicht exakt
vorausgesagt werden, wie die Pflanzen am Anfang auf das einpflanzen
reagieren und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern.
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| Mehr Informationen über
Johannes Deutsch und sein Schaffen auf www.johannes-deutsch.at |
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